Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Informationen zu Blutzucker

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Blutzucker
Was ist Blutzucker?

Blutzucker bezeichnet die Glukose bzw. den Traubenzucker im Blut. Es handelt sich um einen sogenannten Einfachzucker, der schnell über den Darm aus der Nahrung aufgenommen wird. Blutzucker ist für den Körper ein wichtiger Lieferant von Kalorien bzw. Energie. Der Blutzucker kann mithilfe des Hormons Insulin in die Körperzellen gelangen. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt. Die Produktion von Insulin kann gestört sein. Dann wird die Glukose bzw. der Blutzucker nicht mehr richtig verwertet. Blutzucker kann entweder in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) gemessen werden oder in Millimol pro Liter (mmol/l). Es sollten bei der Messung des Blutzuckers bestimmte Werte nicht über- oder unterschritten werden.

Der Blutzuckerspiegel unterliegt natürlichen Schwankungen. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker kann auf Diabetes mellitus hinweisen. Bei Diabetikern ist zu wenig Insulin im Körper vorhanden, sodass dem Körper Insulin zugeführt werden muss. Dies ist bei Diabetes Typ I der Fall. Beim Diabetes Typ II ist zwar Insulin im Körper vorhanden, aber es kann an den entsprechenden Orten im Körper nicht wirken. Dies nennt man Insulinunempfindlichkeit oder auch Insulinresistenz. Der Blutzucker ist dadurch erhöht (Hyperglykämie).

Blutzuckersenkende Medikamente können einen zu niedrigen Blutzucker verursachen (Hypoglykämie). Dann müssen die Betroffenen Kohlenhydrate zu sich nehmen, z. B. in Form von Traubenzucker.

Diagnose Blutzucker

Die Diagnose des Blutzuckers erfolgt meist, um festzustellen, ob der Betroffene an Diabetes mellitus erkrankt ist. Von Bedeutung für diese Krankheit sind, je nach Diabetestyp, Risikofaktoren wie z. B. Übergewicht, erbliche Faktoren, Rauchen und Alkohol. Wer gefährdet ist, sollte sich einer alljährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Arzt unterziehen. Dabei wird der Blutzucker gemessen. Der nüchtern gemessene Blutzucker sollte einen Wert von 110 mg/dl nicht überschreiten. Ansonsten kann ein Vorstadium des Diabetes-Typ-2 (Prädiabetes) vorliegen. Bringt die Messung des Blutzuckers nüchtern keine Klarheit, wird ein oraler Glukosetoleranztest vorgenommen. Die Patienten trinken eine Glukoselösung. Zwei Stunden später wird der Blutzucker gemessen. So kann man Diabetes mellitus oder eine gestörte Glukosetoleranz diagnostizieren.

Therapie Blutzucker

Erhöhter oder zu niedriger Blutzucker tritt bei Diabetes mellitus auf. Diabetiker müssen ein Leben lang mit der Erkrankung leben. Sie ist nicht heilbar. Injektionen von Insulin oder entsprechende Medikamente sind also unerlässlich.

Bei der Therapie gilt es, das richtige Insulin, die richtige Menge bzw. die richtigen Medikamente herauszufinden, damit der Blutzucker bestmöglich normalisiert werden kann. Folgeerkrankungen, die möglich sind, können ggf. durch eine gute Einstellung des Blutzuckers vermieden werden. Wichtig ist auch die richtige Ernährung. Eine spezielle Diabetesdiät gibt es nicht, allerdings sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Vollkornprodukte, Ballaststoffe, Obst und Gemüse wirken sich günstig auf den Blutzucker aus. Einfachzuckersollten vermieden werden.

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Blutzuckersenkende Medikamente können einen zu niedrigen Blutzucker verursachen (Hypoglykämie). Dann müssen die Betroffenen Kohlenhydrate zu sich nehmen, z. B. in Form von Traubenzucker.

Diagnose Blutzucker

Die Diagnose des Blutzuckers erfolgt meist, um festzustellen, ob der Betroffene an Diabetes mellitus erkrankt ist. Von Bedeutung für diese Krankheit sind, je nach Diabetestyp, Risikofaktoren wie z. B. Übergewicht, erbliche Faktoren, Rauchen und Alkohol. Wer gefährdet ist, sollte sich einer alljährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Arzt unterziehen. Dabei wird der Blutzucker gemessen. Der nüchtern gemessene Blutzucker sollte einen Wert von 110 mg/dl nicht überschreiten. Ansonsten kann ein Vorstadium des Diabetes-Typ-2 (Prädiabetes) vorliegen. Bringt die Messung des Blutzuckers nüchtern keine Klarheit, wird ein oraler Glukosetoleranztest vorgenommen. Die Patienten trinken eine Glukoselösung. Zwei Stunden später wird der Blutzucker gemessen. So kann man Diabetes mellitus oder eine gestörte Glukosetoleranz diagnostizieren.

Therapie Blutzucker

Erhöhter oder zu niedriger Blutzucker tritt bei Diabetes mellitus auf. Diabetiker müssen ein Leben lang mit der Erkrankung leben. Sie ist nicht heilbar. Injektionen von Insulin oder entsprechende Medikamente sind also unerlässlich.

Bei der Therapie gilt es, das richtige Insulin, die richtige Menge bzw. die richtigen Medikamente herauszufinden, damit der Blutzucker bestmöglich normalisiert werden kann. Folgeerkrankungen, die möglich sind, können ggf. durch eine gute Einstellung des Blutzuckers vermieden werden. Wichtig ist auch die richtige Ernährung. Eine spezielle Diabetesdiät gibt es nicht, allerdings sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Vollkornprodukte, Ballaststoffe, Obst und Gemüse wirken sich günstig auf den Blutzucker aus. Einfachzuckersollten vermieden werden.